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Projektionen auf den Osten

Maksym Khodak, Kornkamer Europas, 2026, 16mm-Film, schwarz-weiß, Ton. Courtesy der Künstler
Maksym Khodak, Kornkamer Europas, 2026, 16mm-Film, schwarz-weiß, Ton. Courtesy der Künstler
Helmar Lerski, Hände der Malerin E. H., aus der Reihe Menschliche Hände, 1930–44, Repronat vom Originalabzug 2026. Nachlass Helmar Lerski, Museum Folkwang, Essen
Helmar Lerski, Hände der Malerin E. H., aus der Reihe Menschliche Hände, 1930–44, Repronat vom Originalabzug 2026. Nachlass Helmar Lerski, Museum Folkwang, Essen
Hito Steyerl, Land des Lächelns, 1990, SD-Video, 2:24 Min. Courtesy die Künstlerin, Andrew Kreps Gallery, New York und Esther Schipper, Berlin/Paris/Seoul
Hito Steyerl, Land des Lächelns, 1990, SD-Video, 2:24 Min. Courtesy die Künstlerin, Andrew Kreps Gallery, New York und Esther Schipper, Berlin/Paris/Seoul
Maya Schweizer, Autour d’une fresque, 2026, 4K-Video, Farbe, Ton. Courtesy die Künstlerin
Maya Schweizer, Autour d’une fresque, 2026, 4K-Video, Farbe, Ton. Courtesy die Künstlerin
Andrzej Steinbach, Ohne Titel, 2022, aus der Serie Auto Erotik. Courtesy der Künstler
Andrzej Steinbach, Ohne Titel, 2022, aus der Serie Auto Erotik. Courtesy der Künstler

Ausgehend von der Beobachtung, dass der „Osten“ verstärkt als kulturelle, ästhetische und politische Projektionsfläche dient, thematisiert das mehrteilige Ausstellungs-, Diskurs- und Publikationsprojekt Projektionen auf den Osten die ideologischen Zuschreibungen, die sich an die Begriffe „Ost“ und „West“ knüpfen.

Internationale Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Autor*innen setzen sich mit historischen und gegenwärtigen Konfliktlinien auseinander – von der DDR-Erinnerungspolitik über Antisemitismus und postsozialistische Transformationen bis hin zu aktuellen geopolitischen Spannungen. Im Zentrum steht die Frage, wie die Dichotomie von „Ost“ und „West“ unsere Gegenwart strukturiert.

Begleitend zu zwei Ausstellungen im n.b.k. und im Schinkel Pavillon führen eine Publikation sowie eine Projektwebseite die künstlerischen Positionen, Forschungsperspektiven und Diskursbeiträge zusammen. Ein umfangreiches Diskursprogramm vertieft die inhaltlichen Fragestellungen zusätzlich.

Eröffnung:
9. September 2026, 18 Uhr (n.b.k. & Schinkel Pavillon)
Laufzeit:
10. September – 8. November 2026 (n.b.k.) 10. September – 20. Dezember (Schinkel Pavillon)

Kuratoren

Fabian Bechtle, Leon Kahane

Künstlerischer Beirat

Marius Babias, Nina Pohl

Programmleitung Kulturstiftung des Bundes

Dr. Jeanne Bindernagel

Projektleitung

Arkadij Koscheew (n.b.k.), Lina Louisa Krämer (Schinkel Pavillon)

Kommunikation

Michaela Richter (n.b.k.), Dr. Luisa Seipp (Schinkel Pavillon)

Aufbauleitung

Matei Cioata (n.b.k.)

Programmierung & Design Projektwebseite

Philipp Koller

Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)presse@nbk.org

Projektionen auf den Osten ist ein Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit dem Schinkel Pavillon, konzipiert von Fabian Bechtle und Leon Kahane.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.